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Gefällt mir: iOS12 bietet mehr Komfort bei Passwörterm

19.09.2018 | Von Jörg Schieb

iOS

Ihr kennt das: Alle paar Sekunden muss man im Internet Zugangsdaten und Passwörter eingeben. Deshaln greifen viele zu Passwort-Managern wie 1Password, LastPass oder Dashlane. Auf PCs wunderbar – auf Mobilgeräten bislang nur eingeschränkt komfortabel. Wer Apple-Geräte nutzt, sollte unbedingt auf iOS12 updaten – denn dann wird das mit den Passwörtern richtig komfortabel.
Für das neue iOS12 bekommt Apple gerade viel Lob, weil die Version sogar alte Geräte besser und schneller macht. Selbst Modelle wie das iPhone 5s, die seit mehr als fünf Jahren im Handel sind, werden vom neuen iOS12 unterstützt – und sogar verbessert. Davon können die meisten Android-User nur träumen. Sie bekommen oft gar keine Updates oder erst spät.

Endlich keine Passwörter mehr eingeben

Tatsächlich scheint es kein Marketing-Blabla von Apple zu sein, denn die Experten von ArsTechnica haben tatsächlich enorme Geschwindigkeitszuwächse bei iPhones ermittelt und festgestellt. Bei aller Kritik, die Apple sich so verdient: Hier hat das Unternehmen tatsächlich mal richtig gut punkten können. Mehr Funktionen bei gleichzeitig höherem Tempo, selbst auf alten Geräten, das hat was.

Doch mir persönlich gefällt eine andere Neuerung in iOS12 sehr gut: Endlich muss ich keine Passwörter mehr eingeben oder vergleichsweise kompliziert mit dem Schlüsselbund in Safari rauskramen. Denn iOS12 hat nun ganz offiziell eine Autofill-Funktion für Passwörter mit an Bord, die sogar mit Drittanbietern wie 1Password, LastPass oder Dashlane funktioniert. Das ist ein riesiger Fortschritt.

Passwort-Manager werden durch iOS12 komfortabler

Anmelden mit Touch-ID oder Face-ID

Denn wer seine Passwörter mit einem solchen Passwort-Manager verwaltet, will schließlich auf allen Geräten davon profitieren. Das war auf iOS-Geräten bislang schwierig bis unmöglich. Jetzt aber geht es: Einmal ein Passwort für eine Webseite oder einen Onlinedienst im Passwort-Manager eingetragen – egal auf welchem Gerät! -, werden sie auf Wunsch auch auf iPhone und iPad automatisch in die Eingabefelder eingetragen. Blitzschnell. Auch in Chrome oder Firefox.

Natürlich sind die Passwörter in den Managern abgesichert – wahlweise durch PIN, TouchID oder FaceID. Bedeutet: Einmal Fingerabdruck herhalten oder Gesicht herzeigen reicht, um sich in den Onlinediensten meiner Wahl anzumelden. Damit das klappt, braucht Ihr iOS12, müsst Euren Passwort-Manager auf den neuesten Stand bringen und in den Einstellungen die Autofill-Funktion aktivieren. Fertig.

Das dient nicht nur dem Komfort, sondern der Sicherheit: Wenn ich auf dem Smartphone keine komplizierten Passwörter eintippen muss, sondern der Passwort-Manager das für mich erledigt, kann ich guten Gewissens für jeden Onlinedienst ein eigenes, komplexes Passwort wählen.




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