Das Versenden von E-Mails ist eigentlich eine einfache Angelegenheit: Sie geben den Mailtext ein, versenden die E-Mail an den angegebenen Empfänger, und der erhält sie genauso, wie Sie sie versendet haben.

Wenn Sie plötzlich die Rückmeldung bekommen „Warum schickst du mir chinesische E-Mails?“, dann ist etwas falsch gelaufen.

Erste Befürchtung ist dann eine Schad-Software oder ein gekapertes Postfach. Bei iPhones und iPads gibt es eine weniger kritische Erklärung.

Die beschriebene Situation tritt in den meisten Fällen dann auf, wenn der Absender die Microsoft Outlook-App verwendet und der Empfänger den integrierten E-Mail-Client von iOS. In der Umsetzung des Mail-Textes in den Posteingang von iOS findet dann eine Umformatierung der Inhalte statt, die für den Empfänger chinesische Schriftzeichen enthält.

Auch in den gesendeten E-Mails erscheint die E-Mail falsch formatiert.

Apple kennt das Problem schon seit einigen Versionen. Allerdings gibt es noch keine nachhaltige Lösung, sondern nur Workarounds.

Wird die E-Mail erneut versendet, dann ist die Formatierung meist(!) korrekt. Darauf wollen Sie sich aber vermutlich nicht verlassen. Wenn Sie die E-Mail aus dem iOS-Mail-Programm versenden, dann stellt sich das Problem gar nicht erst, dazu müssen Sie aber das E-Mail-Konto dort ebenfalls konfigurieren.

In der Kombination Outlook<>iOS Mail können Sie das Problem lösen, indem Sie die Signatur des sendenden Kontos im Outlook leeren und später manuell in die E-Mail eingeben. Keine schöne Alternative, bis zu einer dauerhaften Lösung durch die Hersteller aber gibt es aktuell keine Alternative.