Der Akku eines Smartphones ist ohne Frage ein neuralgischer Punkt. Geht er zu früh zur Neige, dann ist Ihr erweitertes Gehirn plötzlich nicht mehr in Funktion. Die Hersteller beugen dem vor, indem das Energiemanagement der meisten Geräte recht aggressiv eingestellt ist. Ist eine App eine Zeit im Hintergrund, dann wird sie automatisch beendet. Auch Dienste wie die Benachrichtigungen werden dann eingeschränkt. Das können (und sollten) Sie weniger strikt einstellen, um alle Benachrichtigungen zu bekommen.

Dazu klicken Sie auf Ihrem Android-Handy auf Akku > Akku-Optimierung, dann auf die drei Punkte und auf Erweiterte Optimierung. Schalten Sie die Optimierung für den Ruhe- und Standbymodus aus. Je nach Hersteller Ihres Geräts kann die genaue Bezeichnung variieren.

Damit habenSie den allgemeinen Ruhemodus ausgeschaltet. Nichts desto trotz untersucht das System kontinuierlich die laufenden Apps,, ob sie gebraucht werden. Ist eine App länger im Ruhezustand, dann klassifiziert es diese als unwichtig. Unwichtige Apps – so die Lesart von Android – können beendet werden.

Das ist allerdings unschön, wenn Sie nur einmal am Tag eine WhatsApp bekommen. Die Analyse ergibt, dass WhatsApp nicht wichtig ist und Android  beendet es. Sie allerdings bekommen dann aber die Benachrichtigung nicht.

Die Lösung: Wechseln Sie in die Übersicht der laufenden Programme. Dann tippen Sie auf die drei Punkte oben rechts in der Miniaturansicht eines Programms und wählen Sie Sperren. Wiederholen Sie das für alle Programme, die in jedem Fall laufen sollen, wenn das Gerät im Standby ist (Messenger, E-Mail, WhatsApp, Nachrichten, …). Entsperrte Programme beendet Android nicht automatisch.