Festplattenformate und -formatierungen sind ein Graus: Vor allem wenn Sie mit unterschiedlichen Betriebssystemen arbeiten, dann kann der Austausch von Daten über eine USB-Festplatte ein Problem werden. Zwischen PC und Mac können Sie normalerweise mittlerweile das exFAT-Format verwenden, das können beide Geräte lesen und schreiben. Wenn Sie allerdings auf einem Mac oder einem NAS das HFS+-Format für die Festplatte verwendet haben, dann ist diese auf dem PC nicht lesbar. Es sei denn, Sie verwenden eines der beiden folgenden Tools.

Das HFS+-Format ist gebräuchlich bei macOS-Geräten, aber auch bei Netzwerkfestplatten von QNAP und anderen Herstellern. Das liegt vor allem daran, dass alle diese Systeme auf Unix basieren. Solange Microsoft hier noch keine Unterstützung geschaffen hat, brauchen Sie Zusatzsoftware. Die einfachste ist hier der HFSExplorer, der kostenlos ist. Der Nachteil: Das Programm verwendet die HFS+-Festplatte quasi als Archiv, aus dem die Dateien und Ordner extrahiert werden müssen. Das geht bei einigen wenigen Dateien, wenn Sie aber Mengen an Dateien daraus kopieren müssen, ist das mühsam.

Die (kostenpflichtige) Alternative ist HFS+ for Windows von Paragon. Für EUR 19,95 bekommen Sie einen Treiber, der sich direkt in Windows einbettet. Damit wird die HFS+-Festplatte direkt vom Explorer gelesen und kann ebenfalls von dort beschrieben werden. Es macht also gefühlt keinen Unterschied zu einer FAT- oder NTFS-Festplatte.