Geräte, die im Internet sind, sind immer einem gewissen Risiko ausgesetzt. Ganze Netze von mit Schadsoftware befallenen PCs werden dafür eingesetzt, einfach mal Benutzerkonten auszuspähen. Haben diese ein Gerät gefunden, dann versuchen Sie, Standard-Benutzernamen zur Anmeldung zu verwenden. Über Wörterbücher werden dann alle möglichen Passwörter ausprobiert. Schutz gegen die Angriffe gibt es kaum. Wohl aber Verteidigung!

Zu allererst sollten Sie natürlich sicherstellen, dass Ihre Passwörter so komplex sind, dass ein Angriff mit Begriffen aus einem Wörterbuch (Dictionary Attack) nicht erfolgreich sein kann. Am Ende können Sie nur die fehlgeschlagenen Anmeldeversuche im Log Ihres Gerätes erkennen:

Bei NAS-Systemen können Sie sowohl nach Protokoll (wie HTTP, FTP, …) und Benutzernamen festlegen, dass das Konto bzw. die IP-Adresse nach einer gewissen Zahl an Fehlanmeldungen gesperrt werden soll. Dazu klicken Sie auf System > Sicherheit.

Unter IP-Zugriffsschutz können Sie festlegen, wie eine solche Sperre aussehen soll: Dazu können Sie die Zahl der fehlgeschlagenen Anmeldeverssuche in einer festzulegenden Zeit angeben. Nach dieser sperrt das System eine IP-Adresse für eine bestimmte Zeit oder gar für immer.

Unter Kontozugriffsschutz aktivieren Sie, dass Konten, die sich in einem bestimmten Zeitraum mehrfach erfolglos anzumelden versuchen, gesperrt werden sollen. Hier sollten Sie allerdings vorsichtig sein: Diese Einstellung wirkt nur dann, wenn tatsächlich ein Konto mit den entsprechenden Namen existiert. Sonst kann es nicht gesperrt werden.