Die Kamera eines Smartphone ist auf dem Weg, die früher so gebräuchliche Immer-dabei-Kamera zu ersetzen. Auflösung, Farbtiefe, Bildqualität sind bei den Top-Modellen hervorragend, und Sie haben Ihr Smartphone sowieso dabei. Neben dem Schießen der Bilder kommt später ein weiterer Schritt hinzu: Die Bearbeitung. Auch wenn ein Bild schon gut aussieht, mit den richtigen Einstellungen können Sie noch deutlich mehr herausholen. Und das sogar ohne Zusatzsoftware!

Apple hat bei den iPhones neben der Hardware, einer zusätzlichen Linse und einem neuen Sensor, auch bei der Software einen Riesenschritt gemacht. Der ist aber nicht auf den ersten Blick ersichtlich.

Wenn Sie ein Foto gemacht haben, dann lassen Sie es sich in der internen Foto-App anzeigen. Tippen Sie dann auf Bearbeiten oben rechts in der Fotoansicht. Im Standard finden Sie dort nur die Symbole für Auto-Anpassung, Belichtung und Brillinz. Die spannenden Funktionen aber zeigt Ihnen die App an, wenn Sie mit dem Finger nach links wischen: über 10 weitere Anpassungsregler kommen so Stück für Stück zum Vorschein.

Vor allem Schärfe, Auflösung und Störungen reduzieren haben erheblichen Einfluss auf die Bildqualität. Die ersten beiden helfen, das Bild zu schärfen. Das führt oft allerdings auch dazu, dass das Bild pixeliger wird.

Gegenteilige Wirkung hat Störungen reduzieren. Diese Funktion ist dazu da, sichtbare Pixel zu reduzieren. Diese entstehen beispielsweise in schlechten Lichtbedingungen. Das Bild wird damit glatter, aber in der Konsequenz auch unschärfer. 

Den richtigen Effekt gibt es nicht, nur die Summe der spezifischen Einstellungen für das spezielle Bild, das Sie gerade bearbeiten wollen.