Überwachung – ein Szenario, das für Unruhe sorgt. Niemand möchte seine Position, sein Surfverhalten, seine Vorlieben von jemand anderem kontrolliert wissen. Und doch gibt es Szenarien, die den Wunsch dazu aufkommen lassen. Ab einem gewissen – und immer geringer werdenden – Alter seiner Kinder kann man sich kaum noch wehren, diesen ein Smartphone mitzugeben. Erreichbarkeit, Kontaktmöglichkeit, wichtige Apps  und sozialer Druck, wie alle anderen ein Smartphone zu haben, machen es zur Pflicht. Es gibt aber Apps, die hier helfen können!

Die freie Nutzung aber, für die Eltern oft unkontrollierbar, ist ein Risiko: wie schnell sind Webseiten aufgerufen, die nicht für Kinder geeignet sind? Wie schützt man Kinder davor, dass sie zu lange vor dem Smartphone hängen? Und wie kann man die Möglichkeiten eines Smartphones nutzen, um das Kind zu schützen?

Die Antwort können Apps wie FamiSafe geben. Die App, die es für iOS und Android gibt, besteht aus zwei Seiten: Der Erwachsene muss diese auf seinem Handy installieren, die Installation muss natürlich ebenfalls auf dem Gerät des Kindes vorgenommen werden.  Wichitg dabei: Beziehen Sie das Kind ein. Erklären Sie, warum Sie was einrichten. Zum eine ist das eine Frage der Fairness, zum anderen kann es auch für ein Gefühl von mehr Sicherheit beim Kind sorgen!

Folgende Funktionen sind dann möglich und können entweder vom Elterngerät oder von der Weboberfläche eingerichtet werden:

Kampf gegen Cybermobbing: Analyse verdächtiger Wörter

Cabermobbing ist allgegenwärtig: schnell wird man Ziel von Beschimpfungen und Schmähungen. Wo wir Erwachsenen noch die Möglichkeit haben, uns dem zu widersetzen sind Kinder oft schutzlos. FamiSafe erlaubt es, die SMS, WhatsApp- und Messenger-Nachrichten des überwachten Gerätes auf anstößige Wörter zu überprüfen. Diese vorgefertigte Liste können Sie zusätzlich noch um eigene Begriffe erweitern. Sobald in einer der Nachrichten eines der Schlüsselwörter erscheint, bekommen Sie eine Information und können eingreifen.

Standorte/Geofencing

Sicherlich eine der diskutabelsten Dinge ist immer die Überwachung der Position einer Person. Bei Kindern ist aber oft der Wunsch vorhanden, sie auffinden zu können. Wenn sie nicht pünktlich nach Hause kommen, nicht da sind, wo man sie abholen will etc. Hier setzt die Standort-Funktionalität an: Sie können sich jederzeit den letzten Standort anzeigen lassen. Alternativ definieren Sie Bereiche, die das Kind nicht verlassen darf, sonst bekommt das Gerät der Eltern eine Warnung.

Zeitbegrenzungen

Limitieren Sie die Nutzung von Apps auf Stundenbasis. Dies bezieht sich auf Drittanbieter-Apps wie Facebook. WhatsApp und andere. Über Reports können Sie sehen, wie lange das Kind die Apps genutzt hat. Bei Bedarf können Sie dann Apps mit einem Klick sperren oder ein Stundenkontingent vergeben. Dann sind die Apps eben nicht mehr nutzbar. Die Grund-Apps wie Telefonie, Nachrichten etc, sind davon nicht betroffen, sodass das Kind erreichbar bleibt.

Sperren von Webinhalten

Auch einen klassischen Webfilter bietet FamiSafe. Hier können Sie Kategorien von Webseitebn sperren und Ausnahmen zu dieser Liste definieren. Da werden dann alle Apps gesperrt, aber die Ausnahmen erlaubt. Safari verweigert dann den Aufruf von Seiten der gesperrten Kategorien. So können Sie verhindern, dass Gewalt- oder Erotikseiten aufgerufen werden können.