Wer im Homeoffice arbeitet und mit anderen Dokumente, Dateien, Videos oder Dateien jeder Art teilen möchte, braucht einen zentralen Speicherort – am besten in der Cloud. Filehoster sind darauf spezialisiert, für genau diesen Zweck die nötige Infrastruktur bereitzustellen.

Was sich manch einer noch vor wenigen Wochen kaum vorstellen konnte, ist mittlerweile zur spür- und greifbaren Realität geworden: Das Coronavirus hat konsequente Maßnahmen erforderlich gemacht und wirkt sich aktuell unweigerlich auf den Alltag der meisten Deutschen aus. Geschlossene Restaurants, leere Innenstädte, Schulen und Universitäten im Standby-Modus, geräumte Büros und verlassene Spielplätze bestimmen das Stadtbild an verschiedenen Standorten.

Corona Krise als Herausforderung für Unternehmen

Vor allem im Hinblick auf die Wirtschaft schlägt das neuartige Virus Wellen und nimmt zweifelsohne einen Einfluss, dessen Tragweite bis dato kaum abzuschätzen ist. Wer kann, versucht die Show am Laufen zu halten und empfiehlt seinen Mitarbeitern die Arbeit von zu Hause aus, im sogenannten Homeoffice. Das kommt zwar nicht in jeder Branche infrage, wird aber bereits großflächig so gehandhabt.

Der Vorteil: Das Geschäft kommt nicht zum Stillstand, die Mitarbeiter werden aber dennoch so weit wie möglich vor einer Ansteckung geschützt.

Filehoster als Dreh- und Angelpunkte im Homeoffice

Neben den zahlreichen Branchen, die unter der Corona Krise zu leiden haben und bittere Einbußen verzeichnen, gibt es vereinzelt Gewinner, die von der aktuellen Situation profitieren.

Dazu gehören Filehosting-Dienste – was bei näherer Betrachung aber kaum überrascht. Ein Filehoster stellt Speicherplatz in der Cloud zur Verfügung. Hier kann der Kunde Dateien, Fotos, Videos oder Ordner hochladen – und anderen zum Download oder Benutzung zur Verfügung stellen.

Filehosting-Dienste können ein standortunabhängiges, vernetztes Zusammenarbeiten möglich machen. Schon vor der Ausbreitung des Virus wurden Filehoster zunehmend von Privatpersonen und Unternehmen genutzt.

Vor allem Unternehmen schöpfen das volle Potenzial der Cloudspeicherdienste nun aus, um ihrer Belegschaft ein effizientes Arbeiten vom heimischen Schreibtisch aus zu ermöglichen. Dank Homeoffice und Corona Krise stieg der Zugriff auf die Microsoft Azure Cloud beispielsweise stark an.

Wachsender Zugriff auf Filehoster in der Freizeit

Nicht zu vergessen sind daneben die Menschen, die in Quarantäne festsitzen oder von geschlossenen Betrieben in den Zwangsurlaub geschickt wurden. Ganze Personengruppen in Deutschland und der Welt haben plötzlich deutlich mehr Freizeit, als es noch vor wenigen Wochen der Fall war.

Um sich die Zeit zu vertreiben, wird auch in diesem Sinne vermehrt auf Filehosting Anbieter zurückgegriffen. Diese lassen sich immerhin nicht nur im unternehmerischen Kontext nutzen, sondern eignen sich auch zum privaten Austausch von Daten mit Familie und Freunden und laden zum Stöbern ein.

Wer bislang noch keinen Cloudspeicherdienst in Anspruch genommen hat, nutzt seine zeitlichen Kapazitäten nun eventuell, um sich die erfolgreichsten Filehoster genauer anzusehen und sich mit deren Funktionen vertraut zu machen. Die Nachfrage nach dem Angebot der Premium Accounts auf der Filehosting Plattform Rapidgator verbucht derzeit eine Zunahme im bisher nicht gekannten Ausmaß. Auch bei den kostenlosen Rapidgator Accounts werden in Deutschland mehr Anmeldungen festgestellt.

Filehosting: Die Nachfrage steigt, auch ohne Corona

Klar ist: Die Filehosting Branche braucht keine Pandemie, um zu wachsen. Eine Studie des IT-Marktforschungsinstituts Gardner kam zu dem Schluss, dass der weltweite Umsatz durch Filehoster bis zum Jahr 2022 auf 331 Milliarden Dollar ansteigen wird.

Im Vergleich zum prognostizierten Umsatz für 2020 wird somit mit einer Steigerung um rund 33 % gerechnet. Zahlen, die sich sehen lassen können und Anleger zu Investitionen in dieser einstigen Nische animieren.

Dennoch bleibt die Corona-Krise nicht unbemerkt: So verzeichnet Microsoft eine deutliche Zunahme bei den Cloud-Abonnements und auch der Marktführer Amazon, der über einen Marktanteil von etwa 32 % verfügt, muss nicht klagen. Trotz vereinzelter Skandale und den nach wie vor präsenten Urheberrechtsverletzungen, die tagtäglich über Filehoster verübt werden, sieht die Zukunft dieser Branche mehr als rosig aus.