Apple hat mit den Airpods lange zeit  vor allem auf den Komfort des Tragens gesetzt. Die erste Version der “True Wireless” InEars hält alleine durch das Einhängen in die Ohrmuscheln. Bequem, weil anders als bei InEars der Ohrkanal frei bleibt. Allerdings vom Klang her eher flach. Die AirPods Pro versuchen, einen Zwischenweg zu gehen. Wenn Ihnen der Bass immer noch nicht reicht: Da geht noch mehr!

Bei InEars ist der Bass immer abhängig davon, wie gut das Ohrpassstück des Kopfhörers mit dem Ohr abschließt. Nur bei einem dichten Abschluss kann der Bass vernünftig übertragen werden. Bei den AirPods Pro verwendet Apple Silikon-Passstücke, die durch das verwendete weiche Material über längere Zeit bequem sein sollen. Diese Bequemlichkeit hat aber einen Preis: Der Bass ist hörbar, aber schwächer als bei anderen Produkten. Die Lösung kommt jetzt vom US-amerikanischen Unternehmen Comply.

Die stellen Ohrpassstücke aus Memory Foam her. Dieser Schaum kann zusammengedrückt werden, um die InEars ins Ohr einzuführen. Halten Sie sie dann einen Moment mit den Fingern im Ohr fest, dann versucht der Schaum wieder in seine ursprüngliche Form zurück zu gehen. Da der Hörkanal bei jedem Menschen unterschiedlich ist, passt sich die Form dementsprechend an. Das Ergebnis: Ganz dichter Abschluss zwischen Hörer und Ohr und spürbar mehr Bass!