Alarmstufe rot: Trojaner Emotet ist wieder da!

Alarmstufe rot: Trojaner Emotet ist wieder da!

Nach einigen Monaten Pause kehrt der bedrohliche Trojaner „Emotet“ zurück: Emotet verteilt sich per E-Mails, passt sich an Gegebenheiten an und ist so schwer zu entdecken. Im Anhang befinden sich Links oder Dokumente, die man besser nicht öffnen sollte.

Ein alter Bekannter ist wieder da: Emotet. Vor einigen Monaten hat der gefährliche Trojaner Krankenhäuser lahmgelegt. Aber auch Unternehmen, Kliniken, Behörden und Ministerien sind immer wieder Angriffsziel des tückischen Trojaners.

Die Schad-Software will vor allem sensible Zugangsdaten ausspionieren –  kann aber, einmal installiert, nahezu beliebigen Schad-Code nachladen und so auch weiteren Schaden anrichten.

Alarmstufe rot: Trojaner Emotet ist wieder da!

Es war nur eine Frage der Zeit

Einige Monate war Ruhe. Die Kriminellen, die Emotet „betreiben“, haben sogar ausdrücklich versprochen, in der Corona-Krise keine Krankenhäuser anzugreifen. Aber in Expertenkreisen war man sich sicher: Es ist keine Frage, ob Emotet wiederkommt, sondern nur: wann.

Und jetzt ist es so weit: Seit dem Wochenende kursieren wieder im großen Stil E-Mails, die aus dem Emotet-Botnet kommen und eine ernste Bedrohung darstellen. Sicherheitsexperten in unterschiedlichen Unternehmen haben eine erste neue Angriffswelle entdeckt, zunächst in den USA und Großbritannien. Bereits über 80.000 Emotet-Mails wurden entdeckt, betroffen sind ausschließlich Windows-Rechner.

E-Mails mit Links oder Anhängen

An der eigentlichen Angriffsmethode hat sich nichts geändert: Emotet verschickt E-Mails, die einen Link enthalten – oder ein angehängtes Word-Dokument. Wer dieses Dokument öffnet und der Aufforderung nachkommt, die Makros zu aktivieren, macht den Weg frei für die Schad-Software. Emotet installiert sich dann selbständig und kann sogar Software nachladen – und alles Mögliche anstellen. Auch Erpressungen sind möglich.

Wer sich vor Emotet schützen will, muss wirklich aufpassen. Denn das Botnet generiert teilweise Antworten auf tatsächlich vorhandenen E-Mail-Verkehr. Bedeutet: Es kann passieren, dass Opfer eine E-Mail von einer Person erhalten, die sie tatsächlich kennen – als Antwort auf eine zuvor verschickte E-Mail. Emotet hat diese Methode bis zur Perfektion weiter entwickelt. Umso wichtiger, beim Öffnen angehängter Dokumente vorsichtiger zu sein.

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