Eine der großen Stärken moderner Android-Geräte ist die Möglichkeit, mehrere Apps gleichzeitig in einem Split-Screen-Modus zu verwenden. Das gilt besonders für faltbare Smartphones von Samsung wie das Galaxy Z Fold6 oder Z Fold7, aber auch für Tablets und Smartphones mit großen Displays. Wenn ihr einmal eine perfekte Kombination von Apps und deren Fenster-Positionen gefunden habt, wäre es praktisch, diese Anordnung zu speichern. Wir zeigen euch, wie das funktioniert!
Das Multi-Window-Feature hat sich seit 2020 deutlich weiterentwickelt. Samsung One UI 7.0 und andere moderne Android-Oberflächen bieten heute noch komfortablere Wege, eure bevorzugten App-Kombinationen zu organisieren und zu speichern.
Der klassische Weg über die Seitenleiste funktioniert nach wie vor: Der kleine graue Bereich am rechten Bildschirmrand lässt sich mit dem Finger nach links ziehen. Dort seht ihr die Programme, die bereits für die Fenster-Darstellung zur Verfügung stehen. Zieht die einzelnen Apps auf den Bildschirm und ordnet sie nach euren Wünschen an.

Zwischen den einzelnen Fenstern findet ihr Bereiche mit zwei oder drei Punkten. Tippt darauf, und Android zeigt euch verschiedene Symbole an. Das linke Symbol rotiert die Fenster gegen den Uhrzeigersinn. Das rechte Symbol speichert genau diese Kombination aus Fenstern in der Seitenleiste – von dort könnt ihr sie jederzeit wieder öffnen.
Neue Features in Android 14 und 15
Mit den neuesten Android-Versionen sind zusätzliche Funktionen dazugekommen. Die Taskleiste am unteren Bildschirmrand (bei Samsung „Taskbar“ genannt) macht das Wechseln zwischen Apps noch flüssiger. Ihr könnt Apps direkt aus der Taskleiste in den Split-Screen ziehen, ohne den Umweg über die Seitenleiste.
Besonders praktisch: Die intelligente App-Erkennung lernt eure Gewohnheiten. Nutzt ihr regelmäßig bestimmte App-Kombinationen – beispielsweise YouTube und WhatsApp oder Chrome und Notizen-App – schlägt euch das System diese Paarungen automatisch vor.
Faltbare Displays optimal nutzen
Bei faltbaren Geräten wie dem Galaxy Z Fold6 oder den neueren Modellen von Google und OnePlus gibt es zusätzliche Möglichkeiten. Der Flex-Modus nutzt das Scharnier intelligent: Klappt ihr das Gerät halb zu, ordnet das System die Apps automatisch so an, dass eine App oben und eine unten läuft – perfekt für Videocalls oder zum Schauen von Videos während ihr chattet.
Die Kontinuität zwischen gefaltetem und entfaltetem Zustand funktioniert mittlerweile nahtlos. Startet ihr eine App auf dem Außendisplay und klappt das Gerät auf, wechselt die App automatisch auf den großen Bildschirm – oft sogar in den Multi-Window-Modus.
Tipps für die perfekte Fenster-Anordnung
Für die optimale Nutzung solltet ihr folgende Punkte beachten: Schwere Apps wie Spiele oder Videobearbeitung laufen nicht gut im geteilten Modus. Social-Media-Apps, Messenger, Browser und Office-Anwendungen funktionieren hingegen perfekt.
Die Größenverhältnisse der Fenster lassen sich durch Ziehen der Trennlinie anpassen. Braucht eine App mehr Platz, zieht einfach die Linie in die entsprechende Richtung. Diese Einstellungen werden zusammen mit der App-Kombination gespeichert.
Grenzen und Alternativen
Nicht alle Apps unterstützen den Multi-Window-Modus vollständig. Banking-Apps und manche Spiele blockieren die Funktion aus Sicherheitsgründen. In solchen Fällen könnt ihr auf die Bild-in-Bild-Funktion (PiP) ausweichen, die bei Videos und Videocalls gut funktioniert.
Für Power-User gibt es auch Dritt-Anbieter-Lösungen wie „Multi Window Manager“ oder „Floating Apps“, die noch mehr Flexibilität bieten. Diese Apps erweitern die Standard-Funktionen um zusätzliche Fenster-Modi und Anpassungsmöglichkeiten.
Das Speichern von Fensterkombinationen macht euren Workflow deutlich effizienter. Probiert verschiedene Anordnungen aus und speichert die, die für eure täglichen Aufgaben am besten funktionieren. So holt ihr das Maximum aus euren modernen Android-Geräten heraus.
Zuletzt aktualisiert am 27.02.2026





