So schön es ist, dass sie immer mehr Dinge online durchführen können, einen Nebeneffekt hat das Ganze: Sie müssen immer mehr Benutzerkonten anlegen und dafür natürlich auch Passwörter vergeben. Da passiert es schnell, dass Sie aus Bequemlichkeit einfache oder für mehrere Dienste identische verwenden. Das geht schnell unter. iOS 14 bietet hier eine zentrale Stelle, an der Sie die entstehenden Risiken kontrollieren und verringern können.

Unabhängig von iOS können Sie Ihre E-Mail-Adresse auf Betroffenheit von Datenlecks kontrollieren lassen, beispielsweise auf Webseiten wie Have I been pawned. Das hilft aber nur bedingt: Nicht immer ist der Benutzername eine E-Mail-Adresse, nicht alle Benutzerkonten und deren Benutzernamen wissen Sie noch. iOS umgeht dieses Problem, indem es auf den Schlüsselbund zugreift. Das ist die interne, sichere Passwort-Datenbank von iOS.

Unter Einstellungen > Passwörter finden Sie direkt die Informationen zu den Konten/Webseiten, den verwendeten Passwörtern und der Bewertung, warum das Passwort nicht geeignet scheint oder ein Risiko beinhaltet. Tippen Sie auf einen Eintrag, dann können Sie direkt auf die Webseite wechseln, um das Kennwort zu ändern. Alternativ können Sie das Passwort aus dem Schlüsselbund löschen. Das macht Sinn, wenn Sie das Konto bereits gelöscht haben oder nicht mehr nutzen.