Welche iPhones und iPads iOS 20 unterstützen wird

von | 14.06.2016 | iOS

Apple hat 2024 iOS 18 veröffentlicht und gleichzeitig angekündigt, welche Geräte auch zukünftig Updates erhalten werden. Mit iOS 19, das im Herbst 2025 erschienen ist, und dem bereits für 2026 angekündigten iOS 20 zeigt sich deutlich: Die Unterstützung älterer Geräte wird immer selektiver. Zeit für einen Überblick, welche iPhones und iPads noch zeitgemäß sind.

iOS 20 wird voraussichtlich nur noch für diese Geräte verfügbar sein:

iPhone iPad Sonstiges
  • iPhone 12
  • iPhone 12 mini
  • iPhone 12 Pro
  • iPhone 12 Pro Max
  • iPhone 13
  • iPhone 13 mini
  • iPhone 13 Pro
  • iPhone 13 Pro Max
  • iPhone 14
  • iPhone 14 Plus
  • iPhone 14 Pro
  • iPhone 14 Pro Max
  • iPhone 15
  • iPhone 15 Plus
  • iPhone 15 Pro
  • iPhone 15 Pro Max
  • iPhone 16
  • iPhone 16 Plus
  • iPhone 16 Pro
  • iPhone 16 Pro Max
  • iPad Air (4. Generation)
  • iPad Air (5. Generation)
  • iPad Air (6. Generation)
  • iPad Pro 11″ (alle Generationen)
  • iPad Pro 12.9″ (3. Generation und neuer)
  • iPad (9. Generation)
  • iPad (10. Generation)
  • iPad (11. Generation)
  • iPad mini (6. Generation)
  • iPad mini (7. Generation)
  • Apple TV 4K (alle Generationen)
  • Apple TV HD (eingeschränkt)

 

Die Ära der älteren A-Serie Chips ist endgültig vorbei. Apples aktuelle iOS-Versionen setzen mindestens den A14 Bionic voraus, der erstmals 2020 im iPhone 12 verbaut wurde. Geräte mit A13 Chip und älter – das betrifft iPhone 11, iPhone XS, iPhone XR und alle davor – erhalten keine neuen iOS-Updates mehr.

ios-10

KI-Features als Treiber für Hardware-Anforderungen

Der Hauptgrund für die schärferen Hardware-Anforderungen liegt in Apples Apple Intelligence. Die KI-Features benötigen erhebliche Rechenpower und funktionieren nur auf Geräten mit mindestens 8 GB RAM und Neural Engine der neuesten Generation. Das schließt selbst das iPhone 15 und iPhone 15 Plus aus, die nur 6 GB Arbeitsspeicher mitbringen.

Apple Intelligence umfasst Features wie:
– Erweiterte Siri-Funktionen mit natürlicher Sprachverarbeitung
– Automatische Foto-Organisation und -bearbeitung
– Intelligente Textvorschläge und Übersetzungen
– On-Device Machine Learning für Datenschutz

Was bedeutet das für euer Gerät?

Falls ihr noch ein iPhone 11 oder älter besitzt, bekommt ihr zwar weiterhin Sicherheitsupdates, aber keine neuen Features mehr. Das ist nicht dramatisch, solange die Apps noch funktionieren. Kritisch wird es erst, wenn wichtige Apps die Unterstützung für ältere iOS-Versionen einstellen.

Bei iPads ist die Situation entspannter. Apple unterstützt Tablets traditionell länger, da sie weniger häufig gewechselt werden. Selbst das iPad Air 4 von 2020 bekommt noch alle aktuellen Updates.

Upgrade-Empfehlungen

Wer jetzt noch ein kompatibles Gerät kaufen möchte, sollte mindestens zum iPhone 14 greifen. Das iPhone 13 ist zwar günstiger, aber die Zukunftssicherheit ist fraglich. Bei iPads reicht das aktuelle iPad (11. Generation) für die meisten völlig aus.

Besonders spannend: Das iPhone SE 4, das für 2026 erwartet wird, soll erstmals den A18 Chip bekommen und damit alle KI-Features unterstützen. Das könnte die günstigste Option für Apple Intelligence werden.

Alternative: Gebrauchte Geräte clever kaufen

Wer sparen möchte, kann bedenkenlos zu gebrauchten Geräten greifen – aber nur, wenn sie in der Kompatibilitätsliste stehen. Ein iPhone 14 Pro vom Vorbesitzer ist oft deutlich günstiger als ein neues iPhone 15.

Achtet beim Kauf auf die Akku-Gesundheit (sollte über 85% liegen) und prüft, ob alle Funktionen einwandfrei arbeiten. Face ID und Touch ID lassen sich nicht reparieren, falls sie defekt sind.

Fazit: Hardware-Zyklen werden kürzer

Apple beschleunigt den Innovationszyklus. KI-Features und verbesserte Kameras brauchen mehr Power, ältere Geräte fallen schneller hinten runter. Das ist ärgerlich für Nutzer, aber technisch nachvollziehbar.

Wer sein iPhone oder iPad noch zwei bis drei Jahre nutzen möchte, sollte bei der Gerätewahl großzügig sein. Lieber jetzt etwas mehr ausgeben als in einem Jahr feststellen, dass wichtige Features nicht funktionieren.

Zuletzt aktualisiert am 08.04.2026