Preissuchmaschine für Pizza, Burger & Co.

von | 22.10.2017 | Surftipp

Wer online bei Lieferdiensten Essen bestellt, kann jetzt auch die Preise der Anbieter vergleichen – und beim günstigsten Anbieter ordern.

Wer im Internet einkauft, nutzt oft Preissuchmaschinen. Das beste Angebot für ein neues Smartphone, für die schicken Schuhe aus der aktuellen Frühjahrskollektion oder für den leckeren Wein zum Festmahl: Google Shopping, Idealo und Co. versprechen, die niedrigsten Preise zu finden. Doch für eine Sache, die oft online bestellt wird, gibt es solche Dienste noch immer viel zu wenig: Essen, das geliefert wird.

Das möchte Lieferschotte ändern. Die Gründer des Unternehmens bieten einen Preisvergleich für Lieferdienste wie Lieferando, Wolt, Uber Eats oder Just Eat Takeaway. Besucher sehen, über welchen Lieferservice sie Pasta, Sushi, Burger oder Chicken Wings am günstigsten bestellen können. Dabei gibt es vor allem Unterschiede beim Mindestbestellwert und bei den Liefergebühren.

Lieferschotte wählt dabei einen anderen Ansatz als die bekannten Preisvergleiche – notgedrungen. Denn der Nutzer sucht nicht nach einem speziellen Produkt – etwa Pizza Margherita oder Spaghetti Bolognese –, um zu erfahren, wo es dieses Gericht am günstigsten gibt. Das würde auch wenig Sinn ergeben. Stattdessen wählt er sein Lieblings-Restaurant aus und erfährt auf diese Weise, über welchen Lieferdienst er dort am günstigsten bestellt.

Hat der Nutzer keinen Favoriten oder möchte er mal etwas Neues ausprobieren, bietet Lieferschotte die bekannten Suchoptionen: Soll es Italienisch, Asiatisch oder etwas anderes sein? Wie hoch dürfen Mindestbestellwert oder Liefergebühr maximal sein? Welches Restaurant wurde auf den diversen Portalen besonders gut bewertet? Wo gibt es aktuell Rabatt für Neukunden oder Online-Besteller? Wer die Fragen beantwortet, bekommt schnell die günstigsten Angebote gezeigt.

Neue Konkurrenz im Markt

Inzwischen ist Lieferschotte nicht mehr allein auf weiter Flur. Services wie FoodRadar oder DeliveryPrice haben ähnliche Konzepte entwickelt. Auch internationale Anbieter wie FoodDeliveryComparison expandieren nach Deutschland. Der Wettbewerb wird härter – und das ist gut für euch als Verbraucher.

Was ihr beachten solltet

Bei der Nutzung von Preisvergleichen für Lieferdienste gibt es einige Fallstricke. Die Preise können sich schnell ändern, besonders zu Stoßzeiten. Rush-Hour-Zuschläge, dynamische Preisgestaltung und zeitlich begrenzte Rabattaktionen sorgen dafür, dass der günstigste Anbieter morgens ein anderer sein kann als abends.

Außerdem solltet ihr die Gesamtkosten im Blick behalten. Ein Restaurant mag über einen Dienst günstiger sein, aber wenn dort die Liefergebühr höher ist oder ihr den Mindestbestellwert nicht erreicht, wird es schnell teurer. Manche Dienste haben auch versteckte Servicegebühren oder Trinkgeld-Empfehlungen, die den Endpreis beeinflussen.

Tipps für cleveres Bestellen

Nutzt Push-Benachrichtigungen der verschiedenen Apps für Sonderangebote. Viele Dienste versenden regelmäßig Gutscheine per E-Mail oder App-Notification. Plant größere Bestellungen mit Freunden oder Kollegen – so erreicht ihr leichter den Mindestbestellwert beim günstigsten Anbieter.

Achtet auch auf die Bewertungen. Der günstigste Preis nützt nichts, wenn das Essen kalt ankommt oder die Lieferzeit ewig dauert. Die meisten Preisvergleiche zeigen inzwischen auch Kundenbewertungen und durchschnittliche Lieferzeiten an.

Datenschutz nicht vergessen

Wie bei allen Preisvergleichen solltet ihr auch hier auf den Datenschutz achten. Die Dienste sammeln Informationen über euer Bestellverhalten, eure Präferenzen und euren Standort. Lest die Datenschutzerklärungen und überlegt, ob ihr alle Cookies akzeptieren wollt.

Einige Anbieter verdienen ihr Geld nicht nur durch Provisionen, sondern auch durch den Verkauf von Nutzerdaten an Werbepartner. Wenn euch das stört, nutzt die Dienste im privaten Browsermodus oder mit aktiviertem Tracking-Schutz.

Ausblick: KI macht Preisvergleiche smarter

Die nächste Generation von Preisvergleichen wird noch intelligenter. KI-basierte Services lernen eure Vorlieben und schlagen automatisch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis vor. Sie berücksichtigen dabei nicht nur den Preis, sondern auch Faktoren wie Lieferzeit, Restaurantbewertungen und sogar das Wetter.

Einige experimentelle Dienste bieten bereits Predictive Pricing – sie sagen voraus, wann die Preise bei eurem Lieblings-Restaurant am niedrigsten sind. So könnt ihr eure Bestellung zeitlich optimieren und noch mehr sparen.

https://lieferschotte.de

Zuletzt aktualisiert am 01.04.2026