Ob zuhause oder mobil, die Internetrecherche fördert Mengen an Webseiten zu Tage. Die wollen sortiert und möglichst schnell wiederzufinden sein, Safari bietet euch dafür mittlerweile ausgereifte Tools!
Safari ist seit Urzeiten der Standard-Browser von iPhones und iPads, und lange Zeit hat sich eher selten etwas geändert. Mit iOS 15 hat Apple die Tabgruppen eingeführt – eine der praktischsten Neuerungen der letzten Jahre. Diese haben sich bewährt und sind auch in iOS 18 und iPadOS 18 noch zentraler Bestandteil der Safari-Organisation.
Tabgruppen: Der Game-Changer für Safari-Nutzer
Oben rechts findet ihr das Symbol aus vier Vierecken. Ein Tipp darauf zeigt euch die Fenster der aktuellen Tabgruppe an. Tippt ihr auf den Text Tabs, seht ihr die Übersicht aller Tabgruppen. Anfangs gibt es außer den aktuell geöffneten Fenstern keine weiteren, das lässt sich aber schnell ändern.
Die im Privatmodus geöffneten Webseiten findet ihr unter Privat. Das bedeutet im Umkehrschluss: Eine neue Webseite im Privatmodus (und damit ohne Nachverfolgbarkeit) könnt ihr nur anlegen, wenn ihr in dieses Register wechselt und dann auf das + tippt.
Tabgruppen strategisch nutzen
Um Webseiten zu sortieren, könnt ihr eine neue leere Tabgruppe anlegen und benennen oder alle aktuellen Webseiten zu einer neuen Tabgruppe zusammenfassen. Das ermöglicht euch, Webseiten schnell nach Zweck oder Aufgabe zu sortieren und später blitzschnell wiederzufinden.
Besonders praktisch: Ihr könnt Tabgruppen thematisch strukturieren. Beispielsweise „Urlaub Italien“, „Geschenke Weihnachten“ oder „Bewerbung“. Jede Tabgruppe behält ihre Tabs dauerhaft – selbst nach dem Schließen von Safari.
Erweiterte Organisationsmöglichkeiten
Seit iOS 16 könkönnt ihr Tabgruppen auch mit anderen teilen. Das funktioniert über die iCloud und ist ideal für gemeinsame Projekte oder Urlaubsplanung. Alle Beteiligten sehen die gleichen Tabs und können neue hinzufügen oder bestehende bearbeiten.
Ein weiterer Vorteil: Tabgruppen synchronisieren sich automatisch zwischen iPhone, iPad und Mac. Was ihr am iPhone sammelt, steht am Mac sofort zur Verfügung. Diese geräteübergreifende Kontinuität macht Safari zu einem mächtigen Recherche-Tool.
Tabs innerhalb von Tabgruppen verwalten
Innerhalb einer Tabgruppe könnt ihr Tabs beliebig verschieben. Haltet einen Tab gedrückt und zieht ihn an die gewünschte Position. Oder zieht ihn direkt in eine andere Tabgruppe – so wechselt er den Kontext.
Besonders nützlich ist die Möglichkeit, einzelne Tabs zu „fixieren“. Diese bleiben dann dauerhaft geöffnet und verschwinden nicht beim Aufräumen. Ideal für häufig genutzte Seiten wie E-Mail-Postfächer oder Projekttools.
Lesezeichen vs. Tabgruppen
Tabgruppen ersetzen nicht die klassischen Lesezeichen, sondern ergänzen sie sinnvoll. Lesezeichen eignen sich für dauerhafte Favoriten, Tabgruppen für temporäre Sammlungen zu aktuellen Projekten oder Recherchen.
Der Vorteil von Tabgruppen: Sie bewahren den Kontext. Statt einzelne Lesezeichen zu sammeln, habt ihr eine komplette Arbeitsumgebung mit allen relevanten Seiten direkt griffbereit.
Performance und Akkulaufzeit optimieren
Viele offene Tabs können die Performance beeinträchtigen und den Akku belasten. Tabgruppen helfen dabei, nur die aktuell relevanten Seiten aktiv zu halten. Nicht benötigte Tabgruppen „schlafen“ und verbrauchen keine Ressourcen.
Tipp: Nutzt die Funktion „Alle Tabs schließen“ regelmäßig in nicht mehr benötigten Tabgruppen. So bleibt Safari schlank und schnell.
Fazit: Organisation auf neuem Level
Tabgruppen haben Safari von einem simplen Browser zu einem durchdachten Organisations-Tool entwickelt. Wer viel recherchiert oder parallel an verschiedenen Projekten arbeitet, wird diese Funktion schnell zu schätzen wissen. Die Kombination aus thematischer Sortierung, geräteübergreifender Synchronisation und geteilten Sammlungen macht Safari zu einem mächtigen Produktivitäts-Werkzeug.
Probiert verschiedene Organisationsstrategien aus und findet euren eigenen Workflow. Einmal etabliert, möchtet ihr diese Funktion nicht mehr missen.
Zuletzt aktualisiert am 23.02.2026
