Einer der Gründe, warum das Buch in Teilen von Videos abgelöst worden ist, ist die Nutzung bewegter Bilder. Eine statische Seite zu betrachten ist anstrengender, als wenn die Inhalte abgespielt werden. Das hat zu einer geänderten Erwartungshaltung bei den Anwendern geführt. Auch eine Präsentation, die überwiegend statisch ist, wird plötzlich als anstrengender empfunden. Das könnt ihr mit Bordmitteln ändern!
PowerPoint bietet animierte Designs, die themenbezogen Bewegung in die Inhalte bringen. Das ist weniger ablenkend als der Einsatz von Videos und lässt den Fokus auf den zu präsentierenden Inhalten. Gleichzeitig bedient es die Erwartungshaltung der bewegten Bilder.
Um die animierten Designs zu nutzen, klickt ihr in der Registerkarte Start auf das Symbol Designideen ganz rechts, sodass dieses aktiviert ist. Wechselt nun in die Registerkarte Animationen.

Auf der Titelfolie gebt ihr in der oberen Zeile der Folie einen Begriff ein, der den Inhalt der Präsentation beschreibt. Die Designideen in der rechten Spalte aktualisieren sich nach diesem Begriff allerdings erst, wenn ihr mit dem Mauszeiger in die zweite Zeile springt.
Wenn ihr ein Design findet, das euch gefällt, dann doppelklickt auf die bewegte Voransicht in der rechten Spalte. Das Design wird sofort auf eure aktuelle Präsentation angewendet.
KI-unterstützte Designvorschläge für mehr Dynamik
Microsoft hat PowerPoint 2026 deutlich intelligenter gemacht. Die Designideen-Funktion nutzt jetzt KI-Algorithmen, um nicht nur passende Layouts vorzuschlagen, sondern auch die Animation automatisch an eure Inhalte anzupassen. Die Software erkennt etwa, ob ihr Zahlen, Prozesse oder Konzepte präsentiert und schlägt entsprechende Bewegungsmuster vor.
Besonders praktisch: Die neuen Smart Transitions analysieren den Zusammenhang zwischen euren Folien und erstellen nahtlose Übergänge. Wenn ihr beispielsweise von einer Übersichtsfolie zu Details wechselt, zoomt die Animation automatisch in den relevanten Bereich hinein.
Neue Animationsoptionen für moderne Präsentationen
Die aktuellen PowerPoint-Versionen bieten deutlich mehr Möglichkeiten als noch vor ein paar Jahren. Besonders die Morph-Übergänge haben sich zum Standard entwickelt. Sie sorgen für flüssige Bewegungen zwischen Folien, ohne dass ihr komplizierte Animationen erstellen müsst.
Ein weiteres nützliches Feature sind die 3D-Modell-Animationen. Ihr könnt 3D-Objekte direkt in PowerPoint einbetten und sie rotieren, zoomen oder morphen lassen. Das funktioniert besonders gut bei Produktpräsentationen oder technischen Erklärungen.
Performance und Kompatibilität im Griff behalten
Animationen können schnell zur Performance-Bremse werden, besonders wenn die Präsentation auf verschiedenen Geräten laufen soll. Microsoft hat hier nachgebessert: Die neuen Adaptive Animations passen sich automatisch an die Hardware an. Auf schwächeren Systemen werden Effekte reduziert, damit die Präsentation flüssig läuft.
Für hybride Meetings – ein absoluter Standard seit 2024 – sind die Cloud-optimierten Animationen wichtig. Sie werden beim Streaming automatisch komprimiert, ohne dass die visuelle Wirkung leidet. Das funktioniert sowohl in Teams als auch in anderen Videokonferenz-Tools.
Trends bei animierten Präsentationen
Die Erwartungen an Präsentationen haben sich radikal gewandelt. Reine Bullet-Point-Folien wirken heute antiquiert. Stattdessen setzen professionelle Präsentatoren auf Storytelling mit Bewegung. Jede Animation sollte einen Zweck haben: Aufmerksamkeit lenken, Zusammenhänge verdeutlichen oder Emotionen verstärken.
Minimalistische Animationen liegen im Trend. Subtile Einblendeffekte, sanfte Übergänge und zurückhaltende Bewegungen wirken professioneller als spektakuläre Effekte. Die Devise lautet: Weniger ist mehr, aber das Wenige muss perfekt sitzen.
Praktische Tipps für den Alltag
Beginnt immer mit einem passenden Design und fügt dann gezielt Animationen hinzu. Die vorgefertigten animierten Vorlagen sind ein guter Startpunkt, aber ihr solltet sie an eure Corporate Identity anpassen. Die meisten Unternehmen haben heute Präsentationsrichtlinien, die auch Animationen regeln.
Testet eure Präsentation immer auf verschiedenen Geräten. Was auf dem 4K-Monitor flüssig läuft, kann auf dem Beamer ruckeln. Die neue Vorschau-Funktion für verschiedene Ausgabegeräte in PowerPoint hilft dabei, solche Probleme schon im Vorfeld zu erkennen.
Denkt auch an Barrierefreiheit: Zu schnelle oder blinkende Animationen können problematisch sein. PowerPoint 2026 bietet dafür Accessibility-Checks, die euch auf potentielle Probleme hinweisen und Alternativen vorschlagen.
Zuletzt aktualisiert am 26.02.2026






