Updates sind das Salz in der Suppe eines technischen Gerätes. Nicht umsonst spricht man gerne von „Bananenprodukten“: Die reifen beim Kunden. Selbst wenn der Hersteller vor dem Marktstart ausführlich getestet hat, es gibt immer Kombinationen von Hard-und Software, die nicht testbar waren und zu Fehlern führen. Updates bereinigen das. So beispielsweise auch bei den Samsung Galaxy Buds Live.
Die Galaxy Buds Live sind primär auf Samsung-Geräte ausgelegt, für die schon im Betriebssystem einige Unterstützungsfunktionen integriert sind. Für iOS gibt es allerdings auch eine kostenlose App, mit der ihr Einstellungen vornehmen könnt. Ganz wichtig: Ohne die Installation der App kann kein Update durchgeführt werden.
Updates über die Galaxy Wearable App
Für Android-Nutzer ist die Galaxy Wearable App der Standard-Weg für Updates. Nach der Installation prüft die App automatisch die Verbindung zu den Buds. Nachdem diese eingerichtet und aufgebaut ist, prüft die App, ob die Softwareversion der Buds aktuell ist.

Liegt ein Update vor, dann zeigt die App euch einen Hinweis an. Tippt darauf, dann zeigt sie euch die neue Versionsnummer und die Neuerungen im Update an. Durch einen weiteren Tipp könnt ihr das Update starten. Dabei sollten die Buds in der Ladebox liegen und deren Deckel geöffnet sein. Ein leerer Akku während des Updates (oder ein anderer Verbindungsabbruch) können dazu führen, dass die Kopfhörer nicht mehr brauchbar sind.

Was bringen aktuelle Updates?
Samsung hat seit dem Launch der Galaxy Buds Live kontinuierlich Updates veröffentlicht. Die wichtigsten Verbesserungen umfassen:
Verbesserte ANC-Leistung: Die Active Noise Cancellation wurde durch Software-Updates deutlich optimiert. Gerade bei den bohnenförmigen Buds Live war das anfangs ein Kritikpunkt.
Erweiterte EQ-Einstellungen: Neuere Firmware-Versionen bieten mehr Anpassungsmöglichkeiten für den Klang, inklusive voreingestellter Profile für verschiedene Musikgenres.
Stabilere Bluetooth-Verbindung: Verbindungsabbrüche und Latenz-Probleme wurden sukzessive behoben. Besonders bei der Nutzung mit Non-Samsung-Geräten gab es hier Verbesserungen.
Optimierte Touch-Steuerung: Die Erkennung von Touch-Gesten wurde verfeinert, um ungewollte Eingaben zu reduzieren.
Update-Prozess Schritt für Schritt
- App installieren: Galaxy Wearable (Android) oder Samsung Galaxy Buds (iOS) aus dem jeweiligen App Store laden
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Buds verbinden: Kopfhörer aus der Box nehmen und mit dem Smartphone koppeln
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Akku prüfen: Sicherstellen, dass sowohl Buds als auch Ladebox mindestens 30% Akkuladung haben
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Update suchen: In der App zu „Software-Update“ navigieren und nach verfügbaren Updates suchen
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Installation: Update herunterladen und installieren lassen – das dauert meist 5-10 Minuten
Troubleshooting bei Update-Problemen
Sollte das Update fehlschlagen, helfen meist diese Schritte:
Bluetooth-Cache leeren: In den Android-Einstellungen unter Apps > Bluetooth > Speicher den Cache löschen
Buds zurücksetzen: Beide Kopfhörer 7 Sekunden lang berühren, bis sie piepen – dann neu koppeln
App neu installieren: Galaxy Wearable App deinstallieren, Smartphone neu starten und App erneut installieren
Manuelle Synchronisation: In der App unter Einstellungen die Option „Mit Samsung Cloud synchronisieren“ aktivieren
Automatische Updates aktivieren
Um künftige Updates automatisch zu erhalten, aktiviert in der Galaxy Wearable App die Option „Automatische Updates“. So werden neue Firmware-Versionen im Hintergrund heruntergeladen und installiert, wenn die Buds in der Ladebox liegen.
Fazit: Updates lohnen sich
Regelmäßige Updates sind bei True Wireless Earbuds wie den Galaxy Buds Live essenziell. Samsung hat das Produkt seit dem Launch deutlich verbessert – allein die ANC-Performance und Verbindungsstabilität rechtfertigen den Update-Aufwand. Plant etwa alle 2-3 Monate einen Check auf neue Firmware-Versionen ein.
Zuletzt aktualisiert am 27.02.2026