Die meisten von uns telefonieren mit festen Mobilfunkverträgen. Unter bestimmten Bedingungen können aber Prepaid-Tarife günstiger und damit die bessere Wahl sein.
Prepaid-Tarife stellen die Alternative zu den Verträgen mit fester Laufzeit dar. Es gibt eine Reihe von Situationen, in denen Prepaid die optimale Wahl für das Smartphone ist. Im Folgenden soll es um einige Szenarien gehen, in denen ein Prepaid-Tarif die bessere Wahl gegenüber einem Vertrag mit Laufzeit ist.
Was bieten Prepaid-Tarife heute?
Prepaid-Tarife unterscheiden sich von Laufzeitverträgen durch die fehlende Bindung zu einem Anbieter. Während ein Vertrag meist 24 Monate läuft und gekündigt werden muss, gibt es bei Prepaid-Anbietern wie EDEKA smart keinerlei vertragliche Bindung. Somit fallen auch keine monatlichen Grundgebühren an. Prepaid-Tarife zeichnen sich dadurch aus, dass nur für die genutzten Dienste Kosten entstehen. So werden das Surfen, Telefongespräche und auch SMS entsprechend der Nutzung abgerechnet.
Zum Wissenswerten zum Thema Prepaid gehört weiterhin, dass diese bei den Leistungen den Verträgen in nichts nachstehen. So gibt es auch hier schnelles Internet mit bis zu 500 Mbit/s im 5G-Netz. Viele Anbieter, darunter EDEKA smart, bieten dazu verschiedene Prepaid-Tarife an. Inzwischen ist es auch möglich, für bestimmte Zeiträume Flatrates für die Datennutzung oder eine Telefon- und SMS-Flat zu buchen. Dementsprechend sind Prepaid-Tarife oft flexibler als klassische Handyverträge.
2026 haben sich Prepaid-Tarife deutlich weiterentwickelt: Viele Anbieter locken mit attraktiven Paketen ab 5 Euro monatlich, die EU-Roaming, 5G-Zugang und sogar eSIM-Support bieten. Die Zeiten der komplizierten Aufladung sind vorbei – heute funktioniert das automatisch per Lastschrift oder Paypal.
Das Telefonierverhalten entscheidet darüber, welcher Taruf der beste ist
Für die perfekte Kostenkontrolle
Mit einem Prepaid-Tarif für das Smartphone lassen sich die Kosten optimal kontrollieren. Dies liegt daran, dass das Konto zunächst aufgefüllt werden muss. Die verfügbaren Leistungen sind dann limitiert. Ist das Guthaben aufgebraucht, muss das Konto zunächst aufgefüllt werden.
So bietet Prepaid mehr Kontrolle und Flexibilität. Unerwartet hohe Rechnungen, die durch unkontrollierte Nutzung des Smartphones entstehen, sind so ausgeschlossen. Aus diesem Grund statten viele Eltern ihre Kinder mit einer Prepaid-SIM aus.
Moderne Prepaid-Apps zeigen euch in Echtzeit den Verbrauch an. Push-Benachrichtigungen warnen vor, wenn das Datenvolumen zur Neige geht. Viele Anbieter bieten sogar Kindersicherungen, mit denen Eltern bestimmte Dienste sperren oder Zeitlimits setzen können.
Auf Reisen unverzichtbar
Wer öfter im Ausland unterwegs ist, kenn die Situation mit den Telekommunikationsdienstleistungen. In den letzten Jahren hat sich die Lage jedoch deutlich verbessert, unter anderem durch die europäische Roaming-Vereinbarung für Mobiltelefone. Somit fallen nun innerhalb der EU keine Roaming-Gebühren mehr an, wenn das Smartphone mit einem Mobilfunkanbieter aus einem anderen EU-Land genutzt wird.
Für das Surfen außerhalb der Europäischen Union sind hingegen weiterhin spezielle Lösungen erforderlich. Wer seinen deutschen Vertrag dort nutzt, zahlt oftmals horrende Roaming-Gebühren für alle Leistungen. Die deutlich bessere Option ist es, sich vor Ort eine Prepaid-SIM eines lokalen Providers zu organisieren. Mit einer eSIM oder einem Smartphone mit Dual-SIM ist es ganz einfach, temporär einen ausländischen Prepaid-Anbieter mit dem eigenen Smartphone zu nutzen.
2026 haben sich eSIM-Prepaid-Tarife als Game-Changer erwiesen: Ihr könnt bereits vor der Reise online einen lokalen Prepaid-Tarif kaufen und aktivieren. Anbieter wie Airalo, Nomad oder GigSky bieten weltweite Datenpakete ab wenigen Euro. Die eSIM wird direkt aufs Handy geladen – ohne physische SIM-Karte.
Wenn wenig Nutzung stattfindet
Viele Handybesitzer mit einem Vertrag zahlen regelmäßig zu viel. Entweder, weil sie das Leistungspaket des Vertrags nicht ausnutzen, oder weil dieses zu klein ist und somit teure Zusatzgebühren anfallen. Mit einem Vertrag wird deshalb oft zu viel bezahlt.
Die bessere Alternative ist in diesem Fall der Wechsel zu einem Prepaid-Tarif. Wer gar nicht telefoniert und keine SMS verschickt oder nur das WLAN zum Surfen nutzt, benötigt keine teuren Flatrates. Gleiches gilt, wenn die Nutzung des Smartphones enorm schwankt. Es kann sein, dass aus beruflichen Gründen das Handy einige Monate im Jahr nur sehr wenig genutzt wird.
Gerade für Senioren oder Zweithandys sind Prepaid-Tarife ideal: Viele Anbieter haben spezielle Senioren-Prepaid-Pakete mit einfacher Bedienung und reduzierten Funktionen. Für das Zweithandy im Auto oder als Backup reichen oft schon 5-Euro-Pakete mit begrenztem Datenvolumen.
Flexible Tarifwechsel ohne Stress
Ein weiterer Vorteil von Prepaid: Ihr könnt jederzeit den Tarif wechseln oder pausieren. Geht ihr drei Monate ins Ausland? Einfach nicht aufladen. Braucht ihr plötzlich mehr Datenvolumen? Schnell ein größeres Paket buchen. Diese Flexibilität ist besonders für Freelancer, Studenten oder Menschen mit wechselnden Lebensumständen wertvoll.
Viele Prepaid-Anbieter bieten mittlerweile auch KI-gestützte Tarifempfehlungen: Die App analysiert euer Nutzungsverhalten und schlägt automatisch günstigere Alternativen vor.
Datenschutz und Anonymität
Prepaid-Tarife bieten mehr Anonymität als Laufzeitverträge. Zwar müssen seit 2017 auch Prepaid-Karten registriert werden, aber die Datensammlung ist oft geringer. Für Menschen, die Wert auf Datenschutz legen, sind Prepaid-Tarife daher attraktiver.
Mit diesen Tricks lässt sich meist eine Menge Geld sparen. Es können bis zu 60 Prozent der jährlichen Kosten sein, die Nutzer durch einen Wechsel in einen Prepaid-Tarif sparen. Bei durchschnittlicher Nutzung rechnet sich Prepaid bereits ab etwa 15 Euro monatlichen Kosten.
Zuletzt aktualisiert am 21.02.2026