Damit Musik aus den Boxen dröhnt oder Filme über den Monitor flimmern können, müssen die passenden Codecs im Rechner installiert sein. Codecs sind kleine Programme, die dafür sorgen, dass Audios und Videos abgespielt werden können. Das Problem: Für jeden Standard gibt es einen separaten Codec. Für MP3 zum Beispiel einen anderen als für MPEG-2, DivX oder Ogg Vorbis. Sobald der passende Codec eingerichtet ist, können alle Player entsprechende Audios oder Videos abspielen.

Die gängigsten Codecs hat Windows XP bereits von Haus an Bord. Die Wiedergabe von MP3-Dateien ist zum Beispiel auf jedem Windows-PC problemlos möglich. Andere Dateiformate hingegen lassen sich nicht ohne weiteres abspielen, das gilt vor allem für viele Videodateien: Es fehlt ganz einfach der passende Codec. Windows kann mit dem Dateiformat nichts anfangen.

Normalerweise präsentiert der Player in solchen Fällen einen entsprechenden Hinweis: Sollte er zumindest. Manchmal erscheint aber kein Hinweis, dann muss der Benutzer die Symptome deuten. So ist mitunter zum Beispiel zwar der Ton des Films zu hören, der Bildschirm aber bleibt schwarz. Oder der Ton ist verzerrt, die Bilder erscheinen in falsche Farben. Kurz: Es macht einfach keinen Spaß, die Videodatei zu betrachten.

In solchen Fällen muss der fehlende Codec nachgerüstet werden. Die meisten Codec lassen sich bequem über das Internet nachrüsten. Der Windows Media Player kann fehlende Codecs ausmachen und automatisch laden. Dazu im Menü „Extras“ die Funktion „Optionen“ aufrufen und hier „Player“ auswählen. Danach die Option „Codecs automatisch downloaden“ aktivieren. Sollte der automatische Download eines Codecs mal nicht klappen, lässt sich der Codec auch gezielt im Netz laden – zum Beispiel über die Seite http://www.codec-download.de.