Instagram ist nicht nur der Name einer Foto-Software, sondern einer ganzen Bewegung. Die kleine App für Smartphones hat einen ungewöhnlichen Siegeszug angetreten: Unzählige Menschen knipsen schöne Momente mit Instagram, legen einen Filter über die Bilder und laden die Aufnahmen in der Regel bei Instagram hoch. Freunde können die Bilder direkt sehen – auf ihren Smartphones.

Doch im Web landen Instagram die Bilder normalerweise nicht. Das ändert sich nun: Instagram hat nun ein Webportal gestartet, das jedem offen steht. Jeder User hat eine eigene Seite, hier erscheinen neben einigen biografischen Daten vor allem die neuesten Aufnahmen – wenn man möchte. Und alle können die Bilder sehen, auch Menschen, die Instagram nicht benutzen. Man kann die Fotos anschauen, die Aufnahmen bewerten oder „liken“.

Das geht eindeutig in Richtung Foto-Portal. Facebook will und muss Instagram vergolden. Schließlich hat Facebook rund eine Milliarde Dollar für Instagram hingeblättert. Das muss sich irgendwann rechnen.