Was ein „Network Attached Storage“ ist, kurz NAS, das weiß kaum jemand. Dabei handekt es sich dabei um eine mehr als interessante Technologie, zumindest, wenn man an seinem Rechner mehr macht als nur E-Mails abrufen und Webseiten ansteuern.

Ein NAS-Server ist ein externer Speicher. Meist bestehend aus einer oder mehrerer Festplatten, die in einem separaten Gehäuse untergebracht und mit dem Netzwerk zu Hause oder im Büro verbunden sind, wahlweise per WLAN oder LAN. Großer Vorteil dieses externen Speichers: Man kann mit allen Geräten im eigenen Netzwerk darauf zugreifen. NAS-Server eignen sich daher ideal, um zum Beispiel große Mengen von Bildern, Fotos, Videos oder auch Musik extern zu speichern. Daten, die allen zur Verfügung stehen sollen. Im Privatbereich mögen das eher multimediale Inhalte sein, in kleinen und mittleren Unternehmen eher klassische Daten. Auf einem NAS-Server bereitgehaltene Daten stehen jederzeit zur Verfügung.

Natürlich gibt es auch Benutzungs-Management. Wer den NAS-Server betreibt, kann genau festlegen, wer auf die Daten zugreifen darf. Man kann auch nach verschiedenen Usern unterscheiden und so zum Beispiel der einen Gruppe von Nutzern Zugang zum einen Ordner und der anderen Gruppe Zugang zu anderen Ordnern gewähren. Auch ist es möglich, von außerhalb auf den NAS-Server zuzugreifen, etwa wenn man unterwegs ist – über das Internet. Das macht NAS-Server zu einer privaten Cloud-Lösung, wenn man es geschickt anstellt. Manche verwenden NAS-Server auch als Speicher für Backups.

Es gibt mittlerweile NAS-Server für jeden Geldbeutel und Bedarf. In diesem NAS Test gibt es mehr Infos zu diesem Thema, auch technischen Background. Ich nutze schon lange einen NAS-Server, vor allem für Fotos und Videos, die ich für meine Arbeit brauche und auf die ich immer und jederzeit zugreifen können möchte.