Wir sind umgeben von multimedialen Inhalten. Es gibt Audios, Videos und Streams. Manche spiele auch noch CDs oder DVDs ab. Wenn das im Einzelfall nicht direkt klappt, sind viele frustriert – und fragen sich, woran es liegt. Der kostenlos erhältliche VLC Player eignet sich wunderbar, um multimediale Inhalte abzuspielen – denn die Software kommt mit fast allem klar.

Der Laie denkt: Ein Audio ist doch ein Audio, ein Video ein Video – wieso gibt es immer wieder Ärger mit einzelnen Musikdateien oder Videos. Die Wahrheit aber ist: Die Welt der Audios und Videos ist äußerst kompliziert und komplex. Als Benutzer merken wir es nicht, aber es gibt unzählige sogenannte Codecs und Dateiformate.

Die Art und Weise, wie und in welcher Qualität Audios und Videos gespeichert und später wieder abgespielt werden, ist sehr unterschiedlich. Vor allem werden diese Methoden ständig weiter entwickelt. Deshalb unterstützen Player, die in Windows 0, Mac OSX oder auf einem Mogilgerät installiert sind, in der Regel nur wichtige, aber nie alle bekannten Codecs und Dateiformate.

Allround-Genie VLC Player

Eine Art Allround-Genie ist der VLC Player. Eine freie Software, die kostenlos geladen und genutzt werden kann – und auch portabel ist. Es gibt den VLC Player für Windows, Mac OSX, Linux, Android und andere Betriebssysteme.

Größter Pluspunkt: Dieser Player kommt mit nahezu jedem Medium und jeder Mediendatei klar. Eine Art Universal-Genie. Selbst das Abspielen von CDs oder DVDs – von manchen Desktop-Betriebssystemen nicht mehr unterstützt – sind für den VLC Player kein Problem.

Wer sich über den Player schlau machen und ihn laden möchte, findet hier mehr Infos zum Nachlesen.

Kommt mit allen Codecs klar

Der Player „versteht“ wirklich nahezu alles. Selbst Dolby-Stereo ist kein Problem, ebenso das Abspielen von DVDs oder Blu-Rays. Und auch Streams haben die Entwickler in das Leistungsspektrum integriert: Wer mag, kann mit dem VLC Player also Audio- oder Video-Streams abrufen und genießen. Auch Webcams finden Unterstützung.

Der VLC Player unterstützt auch einige Filter. Weg mag, kann die Inhalte also auch während des Abspielens verändern – etwa Tonhöhe oder Helligkeit, um nur zwei Beispiele zu nennen. Das macht den Player nicht zu einem professionellen Werkzeug zur Nachbearbeitung, doch es reicht, um abspielbare Mediainhalte auch wirklich so abzuspielen, wie man es möchte – und das ist der Sinn hinter dem VLC Player.

Einfache Handhabung

Der VLC Player hat eine einfache, eher schon simple Benutzeroberfläche. Auf heute üblichen Schnickschnack wie knallbunte Buttons oder effektvolles Öffnen und Schließen von Fenstern verzichtet die kostenlos erhältliche Software. Der Player präsentiert sich reduziert – trotzdem stehen alle relevanten Funktionen zur Verfügung. Damit kommt jeder schnell klar.

Soll eine Mediendatei abgespielt werden, reicht es aus, sie in den Player zu ziehen. Der VLC Player nimmt dann auch gleich seine Arbeit auf. Wer mag, kann aber auch Playlisten anlegen und private Archive verwalten. Selbst die Bibliotheken von Finalcut Pro X (Schnitt-Software auf dem Mac) bereitet der Software keine Probleme: Man kann in die Projekte hineinschauen und die darin enthaltenen Videos direkt abspielen.

Kurz: Der VLC Player ist ein unverzichtbares Werkzeug, das auf keinem Rechner fehlen sollte. Denn kann der zum Lieferumfang des Betriebssystems gehörige Player eine Mediendatei nicht abspielen: Der VLC Player kann es bestimmt.