Wenn Sie auf Papier schreiben wollen, aber die Daten direkt digital zur Verfügung haben wollen, dann ist der LiveScribe eine tolle Alternative. Vom Grundsatz her ist dieser ein etwas überdimensionierter Kuli, der einen eingebauten Speicher von 2 oder 4GB hat und auf Anoto-Papier schreibt. Das Papier ist mit fast unsichtbaren Minipunkten versehen, die von der unter der Mine installierten Minikamera des Stiftes aufgenommen werden und so millimetergenau die Position des Stiftes mit aufnehmen. Wenn die Übertragung zum PC dann aber nicht funktioniert, dann ist eine mögliche Ursache die Verwendung eines Proxy-Servers.

Der Stift wird immer an einen (kostenlosen) Livescribe-Account gekoppelt, und dieser wird vor Übertragung der Notizen abgefragt. Das soll sicherstellen, dasst nur der berechtigte Benutzeran die Daten kommt. Mittlerweile unterstützt die Software auch die Nutzung eines Proxys. Dazu wird allerdings die Proxy-Authentifizierung benötigt. Ohne die bricht die Kommunikation immer mit einer Fehlermeldung, man könne nicht auf das Internet zugreifen, ab.

Livescribe selbst schliesst in seiner Knowledgebase in einem solchen Fall, man könne den Stift nicht einsetzen. Die Lösung aber ist einfach und kann auch ohne Admin-Rechte umgesetzt werden:

Im Programmverzeichnis findet sich die Datei Livescribe Desktop.exe.config. In diese muss nach dem ersten Programmstart ans Ende, vor dem schließenden </configuration> folgendes Code Snippet eingefügt werden:

<system.net>
     <defaultProxy enabled=“true“ useDefaultCredentials=“true“>
     <proxy usesystemdefault=“true“/>
     </defaultProxy>
</system.net>

Dieses weist das Programm an, für die Internetverbindung die Standardauthentifizierung des Desktops am Proxy zu verwenden (sprich: die Anmeldedaten am System weiterzureichen).