Ein wichtiger Faktor zu Bewertung Ihres Netzwerkes ist sind die Geschwindigkeiten, mit denen Daten übertragen werden können. Bei Fehlern oder nicht optimaler Konfiguration des Routers oder Störungen der Internetverbindung können Sie beispielsweise nichts durch Optimierung Ihres internen Netzwerkes erreichen. Der erste Schritt sollte also die Analyse Ihrer Internetverbindung sein.

Jeder Router hat eine Übersichtsseite, auf der er die aktuelle Verbindungsgeschwindigkeit der Internetverbindung anzeigt. So auch die AVM Fritz!Box. Melden Sie sich mit einem beliebigen Endgerät, das einen Internet-Browser hat, an der Konfigurationsoberfläche des Routers an. ,

Genauer bekommen Sie die aktuellen Verbindungsgeschwindigkeiten, indem Sie in dem Internet-Teil der Routerkonfiguration auf DSL klicken. Die Darstellung und die Namen der Optionen unterscheiden sich im Detail zwischen den Routermodellen und -herstellern, die Funktionalität aber nicht.

Ihr Router zeigt Ihnen hier nun die aktuelle Verbindungsgeschwindigkeit an, die in Empfangsrichtung (Downstream) und Senderichtung (Upstream) unterteilt ist. Ihr Vertrag enthält immer die Geschwindigkeit des Downstreams. Die ist deutlich höher als der Upstream, was aber für die normalen Anwendungen vollkommen egal ist: In den meisten Fällen laden Sie Daten herunter bzw. Surfen in Internet (wobei ebenfalls mehr Daten herunter- als herausgeladen werden).

Viele Router bieten zusätzlich noch eine Statistikfunktion an, die die Verbindungsqualität über die Zeit statistisch darstellt. Maximum und Minimum-Wert sollten idealerweise sehr nah beieinander liegen.

Tatsächlich handelt es sich bei dieser Messung aber nur um einen theoretischen Wert. Ihr Router und die Verbindungsstelle Ihres Netzbetreibers haben eine Verbindungsgeschwindigkeit ausgehandelt. In der Praxis kann die Datenübertragung deutlich langsamer sein. Beispielsweise, weil alle Ihre Nachbarn gleichzeitig Netflix in hoher Qualität anschauen und nicht genug Bandbreite für alle vorhanden ist.