Cybersicheres Reisen – ein VPN ist das Must-have für Globetrotter

von | 24.11.2022 | Internet

Ein „Virtual Private Network“ am Start zu haben ist heute kein Luxus mehr, sondern beinahe eine Notwendigkeit. Das gilt insbesondere für den Fall, wenn man viel unterwegs ist – in fremden WLANs.

Die Reisebranche boomt wieder: Nach den pandemiebedingten Einschränkungen erreichen die Buchungszahlen für 2026 Rekordwerte. Doch wer heute unterwegs ist, muss sich nicht nur um physische Sicherheit kümmern, sondern auch um Cybersicherheit. Mit der rasanten Zunahme von Cyberattacken – allein 2025 verzeichneten Experten einen Anstieg von über 40% bei Angriffen auf mobile Geräte – sind Touristen besonders gefährdet.

Touristen sind in fremden Ländern oft ein leichtes Ziel für Hacker, weil sie der Online-Sicherheit nicht viel Aufmerksamkeit schenken. Es ist jedoch wichtig, das Internet verantwortungsvoll zu nutzen und die Vorteile eines VPN (Virtual Private Networks) zu kennen, denn damit lassen sich Daten und Geräte schützen.

Hier sind die wichtigsten Gründe, warum wir auf Reisen ein VPN nutzen sollten.

Mit dem Tablet im Ausland online gehen

Mit dem Tablet im Ausland online gehen

1. Online-Sicherheit und Privatsphäre

Der Hauptvorteil der Nutzung eines virtuellen privaten Netzwerks auf Reisen ist der Schutz eurer Privatsphäre. Wenn ihr euch mit einem VPN verbindet, bleibt euer Gerät online unerkannt. Das bedeutet, dass keine Hacker oder Dritte eure Online-Aktivitäten mit eurer Identität in Verbindung bringen können.

Besonders kritisch sind die sogenannten „Evil Twin“-Attacken, bei denen Cyberkriminelle gefälschte Hotspots mit vertrauenswürdigen Namen wie „Hotel WiFi“ oder „Airport Free WiFi“ einrichten. 2025 wurden weltweit über 2 Millionen solcher Fake-Hotspots registriert. Ein VPN schützt euch selbst dann, wenn ihr versehentlich auf einen solchen Honeypot hereinfallt.

Moderne VPN-Dienste nutzen heute die neueste WireGuard-Technologie, die nicht nur sicherer ist als ältere Protokolle, sondern auch deutlich weniger Akkuleistung verbraucht – ein wichtiger Faktor beim Reisen.

2. Umgehung von geografischen Beschränkungen

Es ist allgemein bekannt, dass Nutzer in einigen Regionen der Welt nicht auf dieselben Inhalte zugreifen können wie zum Beispiel in ihrem Heimatland. Innerhalb Europas (der EU) gibt es zwar Ausnahmen, die der Gesetzgeber vorschreibt. Doch Einschränkungen gibt es trotzdem immer wieder.

Die Situation hat sich 2025/2026 sogar verschärft: Immer mehr Länder implementieren striktere Internet-Regulierungen. So haben beispielsweise mehrere asiatische Länder ihre Streaming-Beschränkungen ausgeweitet, und selbst in Europa gibt es aufgrund neuer Lizenzvereinbarungen mehr geografische Sperren als früher.

Verbindet euch einfach mit einem Server in eurem Heimatland und schon könnt ihr eure Inhalte wie gewohnt genießen. Das funktioniert auch bei Banking-Apps, die oft aus Sicherheitsgründen im Ausland gesperrt sind.

3. Zugang zu günstigeren Reise-Angeboten

So unfair es auch klingt, aber Nutzer in bestimmten Regionen und Ländern haben Zugang zu besseren Reise-Angeboten, von günstigeren Unterkünften bis hin zu günstigeren Flugpreisen. Diese Praxis des „Dynamic Pricing“ basiert auf eurem Standort, eurer Währung und sogar eurem geschätzten Einkommen.

Studien von 2025 zeigen, dass Reisende durch geschicktes „VPN-Shopping“ durchschnittlich 15-25% bei Flügen und Hotels sparen können. Wenn ihr beispielsweise einen portugiesischen VPN-Server wählt, findet ihr oft günstigere Hotelangebote als von einem deutschen Server-Standort aus.

Auch bei Mietwagen lohnt sich der Vergleich über verschiedene VPN-Standorte. Besonders bei längeren Aufenthalten können so mehrere hundert Euro gespart werden.

4. Schutz vor KI-basierten Bedrohungen

Ein neuer Aspekt, der 2025/2026 hinzugekommen ist: Cyberkriminelle setzen verstärkt auf KI-gestützte Angriffe. Diese können in Echtzeit maßgeschneiderte Phishing-Attacken erstellen, die auf eure Reiseroute und euer Verhalten abgestimmt sind. VPNs mit integriertem KI-Schutz können solche Bedrohungen bereits im Ansatz erkennen und blockieren.

So findet man das passende VPN für Reisen

Ein VPN kann euer Reiseerlebnis verbessern, indem es eure Daten und Geräte schützt und euch den Zugang zu eingeschränkten Inhalten und günstigeren Angeboten ermöglicht. Bevor ihr jedoch eure Koffer packt und euch auf euer nächstes Abenteuer vorbereitet, solltet ihr euch für den richtigen VPN-Dienst entscheiden. Hier sind ein paar Tipps, die euch helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.

Finger weg von kostenlosen VPNs

So verlockend eine kostenlose VPN-App auch klingen mag, es ist aber nicht die sicherste Option. Der Hauptgrund ist, dass kostenlose VPNs euer Gerät nie vollständig schützen können.

Aktuelle Untersuchungen von 2025 zeigen: 78% der kostenlosen VPN-Apps enthalten Malware oder verkaufen Nutzerdaten an Dritte. Bei kostenlosen Diensten gibt es häufig einen Haken – entweder nutzen sie eure Daten und verkaufen sie an Dritte oder sie bieten nicht annähernd so viel Schutz, wie sie versprechen. Denn um Server und moderne Sicherheitsfunktionen wie Quantum-Verschlüsselung zu betreiben, muss ein Betreiber auch entsprechend investieren.

Globales Servernetzwerk

Ein guter VPN-Dienst sollte eine Vielzahl von Serverstandorten anbieten. Die Anzahl der Server zeigt, wie fortschrittlich der VPN-Anbieter ist. Top-Anbieter verfügen mittlerweile über mehr als 100 verschiedene Serverstandorte weltweit, aus denen ihr wählen könnt.

Achtet dabei auch auf „virtuelle“ versus „physische“ Server. Physische Server in dem Land, mit dem ihr euch verbindet, bieten bessere Geschwindigkeiten und sind rechtlich eindeutiger.

Zugänglichkeit und Benutzerfreundlichkeit

Bevor ihr euch für einen Kauf entscheidet, solltet ihr euch erkundigen, ob die VPN-Optionen, die ihr vor euch habt, gut zugänglich sind. Mit anderen Worten: Ein gutes VPN sollte es euch ermöglichen, mehrere Geräte gleichzeitig zu verbinden – mindestens 5-10 Geräte sollten standard sein.

Auf diese Weise müsst ihr nicht mehr als ein einziges VPN-Abonnement für alle eure mobilen Geräte bezahlen. Moderne Apps bieten auch Features wie automatische Verbindung bei unsicheren Netzwerken und Smart-Routing für optimale Geschwindigkeiten.

VPNs ohne Datenprotokollierung

Datenprotokollierung ist ein ernsthaftes Sicherheitsproblem, das ihr bei der Wahl eines VPNs im Auge behalten solltet. Manche VPN-Anbieter protokollieren nämlich die Daten der Nutzer und nutzen sie für Werbezwecke oder um damit Geld zu machen.

Um diese Verletzung der Privatsphäre zu vermeiden, solltet ihr euch für VPNs entscheiden, die einen No-Logs-Grundsatz verfolgen und diesen durch unabhängige Audits bestätigen lassen. Die besten Anbieter lassen sich jährlich von Sicherheitsfirmen wie PwC oder KPMG prüfen.

Kundenservice und moderne Features

Zu guter Letzt ist es in eurem besten Interesse, einen VPN-Dienst zu wählen, der einen guten Kundensupport bietet. Auch wenn VPNs einfach zu bedienen sind, wisst ihr nie, wann ihr vielleicht Hilfe braucht – besonders in verschiedenen Zeitzonen.

Achtet auch auf moderne Sicherheitsfeatures wie:
– Kill-Switch (unterbricht Internet bei VPN-Ausfall)
– Split-Tunneling (nur bestimmte Apps über VPN)
– Multi-Hop (Verbindung über mehrere Server)
– Tor-over-VPN für maximale Anonymität

Top VPN-Anbieter für Reisende 2026

NordVPN führt weiterhin die Liste der schnellsten VPNs an und bietet mittlerweile über 6000 Server in 68 Ländern. Die 2026er Version nutzt die neueste Quantum-resistente Verschlüsselung und bietet KI-gestützten Bedrohungsschutz.

Die NordVPN-App ist äußerst benutzerfreundlich und wählt automatisch den schnellsten Server in dem von euch ausgewählten Land aus. Das neue „Travel Mode“ Feature erkennt automatisch, wenn ihr euch im Ausland befindet und aktiviert optimierte Einstellungen.

Solltet ihr Fragen zu NordVPN haben, steht euch rund um die Uhr ein mehrsprachiges Kundensupport-Team zur Verfügung. Der Dienst operiert nach No-Logs-Grundsätzen, was bedeutet, dass eure Nutzungsdaten nicht gespeichert oder weitergegeben werden können – das wurde bereits viermal durch unabhängige Prüfstellen bestätigt.

Der erweiterte Bedrohungsschutz macht das Surfen sicherer, indem er bösartige Webseiten, Werbung und Tracker blockiert sowie mit Schadsoftware infizierte Dateien während des Downloads identifiziert. Neu hinzugekommen ist der „Dark Web Monitor“, der euch warnt, falls eure Daten im Darknet auftauchen.

NordVPN bietet noch weitere Sicherheitsfunktionen und Top-Geschwindigkeiten zum fairen Preis. Aktuell gibt es attraktive Reise-Pakete mit bis zu 70% Rabatt und zusätzlichen Gratis-Monaten.

Zuletzt aktualisiert am 20.02.2026