LMS: Nutzen und Funktionen erklärt zur Weiterbildung

von | 30.10.2023 | Software

Heute ist in den meisten Berufen lebenslanges Lernen erforderlich. Und es kann ja auch Spaß machen: Schlauer werden ist immer gut. Ein „Learning Management System“ (LMS) kann dabei helfen.

Hinter dem Kürzel LMS verbirgt sich ein System, das dem Lernen und der Weiterbildung dient.

Es wird auch Lernmanagementsystem genannt. Seinen Einsatz finden die Systeme nicht nur in Schulen, beruflichen Bildungseinrichtungen und Universitäten: Auch in der Erwachsenenbildung und für die Ausarbeitung von Schulungen sind die Systeme sehr wertvoll. Die Funktionen lassen sich sehr gut an den jeweiligen Bedarf anpassen und jederzeit erweitern.

Ein Learning Management System (LMS) ist eine Software, die zur Erstellung, Verwaltung und Bereitstellung von Lerninhalten verwendet wird. LMS werden in der Regel von Bildungseinrichtungen, Unternehmen und anderen Organisationen eingesetzt, um E-Learning-Programme zu verwalten.

Die wichtigsten Funktionen eines LMS sind:

  • Inhaltserstellung: LMS bieten Tools zur Erstellung von Lerninhalten, wie z. B. Kurse, Module, Lektionen und Aufgaben.
  • Inhaltsverwaltung: LMS ermöglichen es, Lerninhalte zu organisieren, zu verwalten und zu pflegen.
  • Inhaltsbereitstellung: LMS ermöglichen es, Lerninhalte an Lernende zu verteilen.
  • Lerntracking: LMS ermöglichen es, den Lernfortschritt der Lernenden zu verfolgen.
  • Reporting: LMS ermöglichen es, Berichte über den Lernerfolg zu erstellen.

LMS bieten eine Reihe von Vorteilen für Bildungseinrichtungen und Unternehmen, darunter:

  • Effizienzsteigerung: LMS können die Verwaltung von E-Learning-Programmen vereinfachen und effizienter gestalten.
  • Flexibilität: LMS ermöglichen es, Lerninhalte an die Bedürfnisse der Lernenden anzupassen.
  • Zugänglichkeit: LMS ermöglichen es, Lerninhalte von überall und zu jeder Zeit zu nutzen.

Die Vorteile von einem Learning Management System (LMS)

Ein „intelligentes“ digitales System  zur Ausarbeitung von Lerninhalten bringt eine Vielzahl von Vorteilen mit sich. Es ersetzt die Bereiche des herkömmlichen Frontalunterrichts und lässt sich sehr gut in bereits entwickelte und genutzte Lernsysteme integrieren.

So ist es möglich, klassische Unterrichtsstunden in Teilen mit dem digitalen System zu ersetzen. Umgekehrt ist das digitale System der zentrale Bereiche des Lernens. Der direkte Kontakt des Lehrers wird nur für Rückfragen oder Prüfungen benötigt.

Digitale Systeme lassen sich auf die Bedürfnisse des Lerners anpassen

Von Vorteil ist die Option, das digitale System perfekt an die Bedürfnisse des Lerners anpassen zu können. Die Inhalte orientieren sich am Leistungsstand.

Die Aufbereitung und Vermittlung erfolgt mit allen Optionen, die die Digitalisierung zur Verfügung hat. Text, Bilder, Videos und Audioinhalte wechseln sich im digitalen Lernsystem ab. Es ist zudem möglich, Prüfungen zu organisieren und entsprechend den Vorschriften abzunehmen.

Zeitlich und örtlich unabhängiges Lernen ist möglich

Die moderne Arbeitswelt ist schneller geworden. Es ist sehr selten, dass jemand nach der Ausbildung sein ganzes Arbeitsleben in einem Unternehmen verbringt, ohne dass eine Anpassung oder eine Weiterbildung erforderlich sind. Weiterbildungen und das Erlernen neuer Arbeitsprozesse und Technologien sind die Regel.

Diese Aufgaben müssen neben der eigentlichen Berufstätigkeit bewältigt werden. Hier bringt ein LMS einen weiteren Vorteil ein: Das Lernen ist zeitlich und örtlich vollkommen unabhängig möglich: Die digitalen Lernsysteme stehen jederzeit zur Verfügung. Sie können am Arbeitsplatz, zu Hause oder an einem mobilen Ort abgerufen und genutzt werden.

Somit ist es möglich, die Weiterbildung perfekt in das Arbeitsleben, aber auch in den Alltag zu integrieren. Dies kommt nicht nur Arbeitnehmern, sondern auch Familien mit Kindern zugute. Der Lernprozess verbleibt in einem vorgegebenen zeitlichen Rahmen. In diesem kann er jedoch ganz frei gestaltet werden.

Gemeinsam digital lernen – verschiedene Plattformen machen es möglich

Lernsysteme lassen sich perfekt in Lernplattformen integrieren. Für den Austausch steht neben einigen anderen Programmen das Tool Microsoft Teams zur Verfügung. Es arbeitet nicht nur auf Windows-Rechnern, sondern auch auf mobilen Geräten und auf Computern mit MacOS-Betriebssystem.

So ist eine plattformunabhängige Vernetzung möglich. Kommunikationsplattformen wie Teams oder Zoom ermöglichen, Videokonferenzen und Unterrichtsstunden örtlich unabhängig zu gestalten. So können Mitarbeiter, die sich an verschiedenen Standorten befinden oder die im Homeoffice tätig sind, untereinander austauschen, als würden sie sich in einem Konferenzraum befinden.

Gleiches gilt für die Gestaltung von Unterrichtsstunden an Schulen und Universitäten: Konferenzprogramme und digitales Lernmanagement sind wichtige Bestandteile der modernen Wissensvermittlung.

Mitarbeiter sollten von den Systemen profitieren

Bei der Ausarbeitung der Inhalte, aber auch schon beim Aufbau der Systeme ist es wichtig, dass die Mitarbeiter davon profitieren.

Dies ist vor allem dann gewährleistet, wenn das System einen einfachen Aufbau hat. Jeder Mitarbeiter sollte unabhängig vom Stand seiner Vorkenntnisse gut mit den jeweiligen Programmen arbeiten können. Das Ziel ist es, den Kenntnisstand auf ein gleiches Niveau zu bringen und den Mitarbeiter entsprechend fortzubilden. Dabei soll er positive Erfahrungen aus der Wissensvermittlung mitnehmen.

 

Digitales Lernmanagement – ein Fazit

 

Digitales Lernmanagement lässt sich vielseitig an die Bedürfnisse des Lerners anpassen. Es kann zeitlich und örtlich unabhängig eingesetzt und in den Inhalten jederzeit erweitert werden.

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