Blitz-Start für den Task-Manager
Der Task-Manager von Windows ist eine feine Sache. Ist ein Programm abgestürzt oder arbeitet der Rechner schleichend langsam, lässt sich damit die blockierende Anwendung entlarven und gleich beenden.
Der Task-Manager von Windows ist eine feine Sache. Ist ein Programm abgestürzt oder arbeitet der Rechner schleichend langsam, lässt sich damit die blockierende Anwendung entlarven und gleich beenden.
Windows ist eigentlich ein äußerst stabiles Betriebssystem. Mitunter kommt es jedoch zu Programmabstürzen. Besonders ärgerlich ist es, wenn die Datei explorer.exe abstürzt. Dahinter verbirgt sich nicht nur der Windows-Explorer, sondern auch die gesamte Arbeitsoberfläche von Windows. Ein Griff zum Reset-Schalter ist dennoch nicht nötig.
Nach der Installation neuer Software oder Änderungen an der Systemdatenbank, „Registry“ genannt, ist leider relativ oft ein Systemstart erforderlich. Denn viele Systemeinstellungen werden einmal direkt beim Start geladen und behalten dann ihre Gültigkeit.
Eigentlich sollte es gar nicht passieren dürfen – aber es kommt trotzdem immer wieder vor: Einzelne Programme stürzen ab und lassen sich weder bedienen noch beenden. In einer solchen Situation sollten Windows-Benutzer versuchen, das bockende Programm gezielt aus dem Speicher zu entfernen.
Auch wenn Windows scheinbar nichts zu tun hat, ist „unter der Motorhaube“ einiges los. Zahlreiche Programme – auch Prozesse genannt – verrichten im Hintergrund ihren Dienst. Welche das sind, lässt sich leicht mit dem Task-Manager in Erfahrung bringen. Einfach die Tastenkombination [Strg][Alt][Entf] drücken und in das Register „Prozesse“ wechseln.
Abgestürzte Programme, die nicht mehr reagieren, lassen sich normalerweise über den Task-Manager schließen. Das klappt leider nicht immer reibungslos. Zudem dauert es, bis man die richtige Anwendung identifiziert hat. Wer hängende Applikationen schneller beenden möchte, kann sich dafür eine Verknüpfung auf den Desktop legen.
Wer wissen möchte, was unter der Windows-Motorhaube los ist, wirft mit der Tastenkombination [Strg][Shift/Umschalten][Esc] einen Blick in den Taskmanager. Neben bekannten Programmnamen tauchen hier aber auch kryptische Dateibezeichnungen auf. Mit einem Trick verrät der Task-Manager neben den Dateinamen der laufenden Anwendungen auch die zugehörigen Dateipfade.
Nach dem Einschalten und Hochfahren des Rechners startet Windows – mehr oder weniger unbemerkt – zahlreiche Programme, die im Hintergrund laufen. Sie sorgen dafür, dass der Virenschutz auf dem neuesten Stand bleibt, die Bleutooth-Geräte funktionieren und die Festplatte aufgeräumt wird, um nur einige Beispiele zu nennen.
Es kommt leider immer wieder mal vor: Ein Programm stürzt ab, gerät durch Fehlfunktionen ins Trudeln. Das Problem: Solche Programme wird man oft nur schwer wieder los.
Externe Festplatten lassen sich jederzeit über USB oder Firewire an den Rechner anschließen – und wieder abnehmen. Wer eine externe Festplatte niemals im laufenden Betrieb vom Rechner abstöpselt, kann das Arbeitstempo der Festplatte spürbar beschleunigen.