Verschiedene Faktoren können die Qualität der WLAN-Verbindung beeinflussen: Beispielsweise ein Rechner, der Updates herunterlädt und dann im Netzwerk verteilt, ein Familienmitglied, das gerade ein riesiges Update für ein XBOX-Spiel herunterlädt oder eine umfangreiche Datensicherung durchführt. Für solche regelmäßigen Analysen des WLANs empfiehlt sich die routerspezifische App, die die meisten Hersteller anbieten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie schnell eine Bewertung Ihres WLAN vornehmen können.

Bei AVM und deren Fritz!Boxen gibt es die App Fritz!WLAN für iOS und Android, die Sie kostenlos herunterladen können. Bei anderen Herstellern gibt es meist ebenfalls entsprechende Apps im App Store beziehungsweise dem Play Store. Nach dem Start zeigt diese Ihnen einen Überblick über Ihr WLAN an. Wenn Sie Mesh-Geräte einsetzen (dazu später mehr), dann bekommen Sie automatisch angezeigt, mit welchem der Repeater Sie verbunden sind. Idealerweise führen Sie die Messung wiederholt an verschiedenen Stellen des Hauses (und damit auch verbunden mit verschiedenen Repeatern) durch.

Um die Messung zu starten, tippen Sie auf WLAN messen. Die App überträgt nun Daten vom Router ans Endgerät und zeigt Ihnen den aktuellen Datendurchsatz an. Auch hier gilt wie bei der manuellen Messung: Der Balken sollte möglichst gerade sein. Zeigen sich dort stärkere Schwankungen, dann ist das WLAN instabil. Das kann verschiedene Ursachen haben.

Ein instabiles WLAN hat nicht nur Auswirkungen auf die Geschwindigkeit: Sie haben eher selten das Hauptaugenmerk auf die Übertragung größerer Datenmengen gerichtet, bei der Sie die Geschwindigkeitseinbußen bemerken. Je nach Ursache für die Instabilität brechen Datenübertragungen allerdings nicht selten einfach ab, was Sie eine Menge Zeit kosten kann, wenn Sie nicht direkt vor dem Rechner sitzen und diese neu starten können!